Nach den ersten beiden Auswärtsspielen – einem Sieg und einer Niederlage – war klar: Die FC Thalwil stand heute am heimischen Etzliberg unter Druck, endlich ihre wahre Fitness und ihr Potenzial über 90 Minuten zu beweisen. In den ersten Partien hatte unsere talentierte Mannschaft gezeigt, was sie kann – aber nur für eine Halbzeit. Das sollte sich heute ändern.
Formationen & Aufstellungen
FC Thalwil:
Noel Baumann (TW), Arlind Gashi, Adriano Sodano, Salen Dzaferi, Kevin Iodice, Edis Memić, Denis Haliti (Kapitän), Laze Stojkovski, Leon Gjikollaj, Lukas Miranda Ressurreição, Kedy Steven Bonsu
FC Dübendorf:
Labinot Bytyçi (TW, Kapitän), Elia Stefanetti, Jannis Gil, Lorenzo Giorgi, Elion Shabani, Eldin Omerović, Malik Sow, Ricardo Da Silva Pereira, Nejc Plaznik, Kristijan Klincov, Cadima Mukasa Lusiola
Torschützen:
1-0, 25’ Leon Gjikollaj (FC Thalwil)
2-0, 38’ Denis Haliti (Elfmeter, Thalwil)
2-1, 43’ Eldin Omerović (Elfmeter, Dübendorf)
3-1, 48’ Denis Haliti (FC Thalwil)
4-1, 75’ Leon Gjikollaj (FC Thalwil)
5-1, 81’ Denis Haliti (FC Thalwil)
Spielverlauf – mit Emotionen und Energie über 90 Minuten
Erste Halbzeit – Dominanz und Cleverness
Von der ersten Minute an dominierte Thalwil den Ballbesitz und suchte die Lücke über die linke Seite. In der 25. Minute setzte sich Denis Haliti (Nr. 10) über Lucas Miranda Ressurreição in Szene – dieser legte quer zu Leon Gjikollaj (Nr. 20), der eiskalt per Abschluss das 1:0 markierte.
Nur zehn Minuten später war es wieder Denis Haliti, der nach einem Foul im Strafraum an Kedy Bonsu (Nr. 11) den Elfmeter verwandelte – 2:0 (38.). Doch Dübendorf blieb kämpferisch: Kurz vor der Pause verkürzte Eldin Omerović (Nr. 8) per Strafstoss auf 2:1 – ein Foul im eigenen Strafraum liess Sekunden später einen Scheinvorteil schwindend wirken.
Zweite Halbzeit – Trikots in Grün-Weiss, Herzen im Jubel
Mit unveränderter Intensität kam Thalwil aus der Kabine. Bereits in der 50. Minute erzielte Denis Haliti das 3:1, indem er am schnellsten reagierte auf eine Hereingabe und eiskalt abschloss.
Obwohl Dübendorf auf Konter setzte, standen unsere Verteidiger und Noel Baumann im Tor wie eine Mauer und liessen kaum Torchancen zu. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute: Ein präziser Flankenball von Kevin Iodice (Nr. 13) fand Leon Gjikollaj – per Kopfball überwand er den Keeper zum 4:1, ein Bild voller Entschlossenheit.
Nur wenige Minuten später der Höhepunkt des Spiels: Ein punktgenauer Pass von Edis Memić (Nr. 6) über 40 Meter leitete die Vorlage ein. Denis Haliti (Nr. 10) kontrollierte, drehte sich und zirkelte die Kugel aus etwa 25–28 Metern in den Winkel – ein Traumtor zum 5:1.
In der Schlussphase versuchte Luke Gonzenbach (Nr. 21) nochmals einen Abschluss, doch der Dübendorf-Keeper parierte. Dann war Schluss – der Ball rollte nicht mehr.
Fazit – 5:1, ein Statement für die Saison
Diese „Manita“ war nicht nur ein Ergebnis, sondern ein tonangebendes Signal. Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen zeigte die Mannschaft heute, dass sie körperlich bereit ist für die ganze Distanz. Tempo, Kreativität, Spielfreude – es war ein Fussballfest in Grün-Weiss!
Erfahrene Spieler wie Adriano Sodano und Denis Haliti liefern nicht nur sportlich ab, sondern sind für die vielen jungen Talente im Team auch ein Vorbild – sie zeigen, dass angeborenes Talent durch Erfahrung und harte Arbeit exzellent geführt werden kann.
Und der Blick in die Zukunft? Wir erwarten eine spannende und umkämpfte Meisterschaft. Mit so vielen guten Teams in der Liga verspricht diese Saison hochinteressant zu werden – und wir freuen uns auf packende Spiele!
HOPP FCT!
Antonio Di Cerbo