Ein Porträt
Markus Eberle unterstützt den FC Thalwil auf eine ganz besondere Art: Mit seiner Goalinitiative spendet er einen festen Betrag pro erzieltem Meisterschaftstor – aktuell 200 Franken pro Tor in der 2. Liga Interregional. Sein Motto ist klar: Mehr Tore, mehr Prämie – und das Geld kommt direkt der ersten Mannschaft zugute.
Markus kombiniert seine Leidenschaft für den Fussball mit einem starken Leistungsprinzip. Früher als Junior war es selbstverständlich, Spiele live zu besuchen, und diese Begeisterung möchte er heute weitergeben: «Die Zuschauer sollen auf und neben dem Platz auf ihre Rechnung kommen und attraktiven Fussball geniessen», sagt Markus.
Seine Fussballreise begann früh: Bereits mit 21 Jahren erwarb er das B-Trainerdiplom und führte seine Junioren in die interregionale Klasse. Beruflich war er in den Bereichen Software, Investment Banking und als aktiver Investor tätig. Seit rund 20 Jahren lebt Markus in Horgen, engagiert sich seit vielen Jahren als Sponsor in Amateurclubs und möchte mit seiner Initiative gezielt das Fanionteam, das Aushängeschild jedes Clubs, unterstützen.
Aktuell stehen nach Abschluss der Vorrunde bereits 6’600 Franken auf seinem Goal-Konto. Sollte die Mannschaft in die 1. Liga Classic aufsteigen, plant Markus, den Betrag pro Tor auf 300 Franken zu erhöhen. Die Idee kann von anderen Donatoren übernommen werden – denn guter Fussball und Motivation sollen keine Grenzen kennen.
Der FC Thalwil sagt herzlichen Dank an Markus Eberle für seine aussergewöhnliche Unterstützung. Seine Initiative motiviert die Spieler, stärkt den Club und bereichert die Zuschauer – ein echtes Beispiel dafür, wie Engagement und Leidenschaft Fussball lebendig machen.
Mini-Interview mit Markus Eberle
Frage 1: Markus, erzähl doch mal ein bisschen über dich – wer bist du und was machst du so im Leben?
Sehr gerne. Ich bin im Sternzeichen Widder geboren und vielleicht deshalb ambitioniert und unternehmerisch orientiert. Schon mit 21 Jahren habe ich das B-Trainerdiplom gemacht und stieg mit meinen Junioren in die interregionale Klasse auf. Neben dem Wirtschaftsstudium an der Universität Bern baute ich in den 80er Jahren ein erfolgreiches Softwareunternehmen auf. Nach meinem Abschluss als lic. rer. pol. studierte ich noch Politik in Mexiko und wechselte dann ins Investment Banking. Seit rund 15 Jahren bin ich aktiver Investor. Mein heute 20-jähriger Sohn studiert Bauingenieurwesen in den USA, und seit 20 Jahren wohne ich in Horgen.
Frage 2: Wie bist du eigentlich zum Sponsoring von Fussballclubs gekommen?
Schon früh war ich in Amateurclubs aktiv – zuerst als Spieler und Trainer beim FC Zollikofen. Heute unterstütze ich den SC Goldau, den FC Freienbach und den FC Thalwil. In den oberen Amateurligen wird technisch und taktisch sehr guter Fussball gespielt, und die Clubs erfüllen eine wichtige soziale Funktion in ihren Gemeinden. Grundsätzlich möchte ich immer das Fanionteam unterstützen, das Aushängeschild eines Clubs.
Frage 3: Was steckt hinter deiner Goalinitiative?
Natürlich. Ich wünsche mir, dass mehr Zuschauer die Spiele der ersten Mannschaft live verfolgen. Früher als Junior war es selbstverständlich, dass wir an diese Spiele gingen, damals gab es jedoch weder Internet noch Gamingkonsolen. Die Zuschauer sollen auf und neben dem Platz auf ihre Rechnung kommen und attraktiven Fussball geniessen. Mit der Goalinitiative möchte ich einen kleinen Anreiz schaffen: Mehr Tore bedeuten eine höhere Prämie, und das Geld kommt direkt dem Club und der ersten Mannschaft zugute.
Frage 4: Kannst du erklären, wie das genau mit den Toren und den Prämien funktioniert?
In der 2. Liga Interregional zahle ich anstelle des regulären Donatorenbeitrags pro Meisterschaftstor 200 Franken. Nach Abschluss der Vorrunde stehen wir aktuell bei 6'600 Franken. Sollte die Mannschaft in die 1. Liga Classic aufsteigen, würde ich für die Meisterschaftstore dann 300 Franken pro Tor auszahlen. Die Idee kann auch von anderen Donatoren übernommen werden, eventuell mit anderen Beträgen pro Tor. Es gibt kein Urheberrecht.
Frage 5: Was hoffst du, dass dein Engagement bewirkt – für die Spieler, die Zuschauer und den Club?
Ich möchte die Spieler motivieren, die Spiele für die Zuschauer attraktiv machen und den Club insgesamt unterstützen. Gleichzeitig hoffe ich, dass andere Donatoren vielleicht die Idee aufgreifen und nachahmen, sodass wir gemeinsam einen positiven Einfluss auf den Amateurfussball ausüben können.
Die FC Thalwil bedankt sich herzlich bei Markus für seine wertvolle Initiative und seinen grossartigen Beitrag. Wir hoffen, dass sein Engagement als positives Beispiel dient und weitere Donatoren und Sponsoren dazu motiviert, seinem Weg zu folgen.
Antonio Di Cerbo